NEIN zur AfD-Zentrale im Heinrich-Heine Kiez!

Hier will die AfD bald einziehen
Etwas schmucklos im 5. Stock des Gebäudes Am Köllnischen Park 1
Hier zwischen Jannovitzbrücke und Heinrich-Heine-Straße

Mitte wird in den letzten Jahren verstärkt von rechten Aktivitäten heimgesucht: 2025 wurden im Bezirk über 1.000 extrem rechte und diskriminierende Vorfälle registriert – so viele wie nie zuvor. Laut dem Register, das diese Vorfälle dokumentiert, war Rassismus das mit deutlichem Abstand häufigste Motiv.

Der U-Bhf Heinrich-Heine-Straße und die umliegenden Straßenzüge werden im Schutz der Dunkelheit regelmäßig Ziel von koordinierten Plakat- und Sticker-Aktionen rechtsextremer Kleingruppen (unter anderem aus dem Umfeld der »Identitären Bewegung« oder der Heimat-Jugend). Und nun will die AfD auch noch ihre Bundeszentrale hierher verlegen… Nicht mit uns!

Die AfD vertritt rechtes, rassistisches Gedankengut, das in einer demokratischen Gesellschaft unerträglich und brandgefährlich ist. Auf soziale Fragen und globale Probleme findet diese Partei nur nationalistische und rassistische Antworten. Falsche Analysen und Sünden­böcke werden vorgeschoben, um komplexe Probleme vermeintlich leicht zu lösen. Das alles führt aber allein zu ­Hetze, Gewalt und Stillstand bei der tatsächlichen Problemlösung. Anderswo in Deutschland ist die Stimmung durch die AfD schon maximal vergiftet. Das wollen wir nicht auch noch hier erleben!

Hier in Wittenau war die AfD in den letzten vier Jahren untergebracht

Fast vier Jahre lang hatte die AfD ihre Parteizentrale in einem Bürogebäude in Wittenau. Von dort wurden ihre bundesweiten Kampagnen koordiniert, rechtes Hetzmaterial verschickt und Parteitage organisiert. Etliche Wahlpartys fanden dort statt. Erst nach Jahren Widerstand der anderen Mieter*innen in dem Gebäude und juristischen Auseinandersetzungen mit dem Vermieter, musste sich die AfD wieder auf die Suche nach Büroräumen begeben.

Das Firmengeflecht der AfD Tarnfirma

Mit der Tarnfirna „Castel del Monte Immobilien GmbH“ hat sie 1.600m2 Büros in der 5. Etage im Bürokomplex Am Köllnischen Park 1 angemietet. Die Eigentümerinnen, die selbst in dem Gebäude den »Lunch Club« betreiben, stellen sich bisher stumm.

Und bei den Eigentümern des Gebäudes Am Köllnischen Park 1 ist auch nicht so einfach ein Durchblick möglich.
Und so sieht der Briefkasten am Firmensitz der Eigentümer aus

Soll also der Heinrich-Heine-Kiez nun zur bundesweiten Schaltzentrale für rechte Hetze werden? Wollen wir hier Höcke, Weidel und wie sie alle heißen regelmäßig für große Versammlungen empfangen müssen? Sollen wir ihre schamlose Jungnazi-Truppe »Generation Deutschland« ihr Unwesen in unseren Hinterhöfen treiben lassen? Soll Berlin-Mitte dafür bundesweit bekannt sein?

Wir sagen NEIN! NEIN zu Rassismus, NEIN zu Nationalismus, NEIN zur AfD!

A5-Flyer zum selbst ausdrucken

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